10. März 2026

#45 – Ländliche Resilienz: Zwischen Buzzword und Erfolgsrezept

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In den letzten Jahren ist an einem Begriff kein Vorbeikommen: Resilienz. Sie begegnet uns in Wirtschaft, Nachhaltigkeit, Coaching – und zunehmend auch in der Regionalentwicklung. Denn gerade in ländlichen Räumen häufen sich Transformationsprozesse wie demografischer Wandel und Energiewende. Daher stellt sich die Frage: Warum blühen manche Dörfer trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf, während anderer stagnieren – und wie können Dörfer unter Druck nicht nur bestehen, sondern auch gedeihen? Unsere neue Folge sucht rund um die Frage der Resilienz nach Antworten, zeigt ihre strategische Bedeutung für Regionen und räumt zugleich mit Buzzword-Mythen auf.

Zu Gast ist Dr. Alistair Adam Hernández, wissenschaftlicher Mitarbeiter am VISTRA-Institut der Universität Vechta und im Interreg-Projekts SIRR – Sustainable, Innovative and Resilient Rural Areas. Aufgewachsen im grünen Norden Teneriffas, arbeitet Alistair seit mehreren Jahren an der Schnittstelle von Land- und Regionalentwicklung – als Aktionsforscher, Berater und Lehrtrainer. Seine Promotion widmete er der Resilienz ländlicher Räume in Spanien, England und Deutschland.

Im Gespräch beleuchten wir, warum manche Dörfer trotz widriger Umstände vorankommen, während andere stagnieren. Alistair erklärt, welche Rolle Selbstorganisationsfähigkeit spielt und wie regionale Geschichte Resilienz stärkt – illustriert mit Beispielen aus Spanien und England. Wir diskutieren, warum Resilienz als Buzzword so populär ist, wie man sie trotzdem praktisch greifbar macht, welche Arten von Resilienz es gibt und was Dörfer auf Stelzen damit zu tun haben. Außerdem geht es um die Schnittstelle von Aktionsforschung und Resilienz: Wissen teilen, Impulse setzen und gemeinsam lernen, statt nur zu analysieren!

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